_Schubladenweise.

Eine Reise quer durch Deutschland und vier Typen von Autofahrern. Packen wir sie doch einfach mal in ihre Schubladen.

Die AsphaltTerroristen.

Sport gehört zum Programm. Ob Fitnessstudio, Laufen, ParaglidenWingsuit-fliegen: Diese Mennschen sind immer und überall ganz vorne mit dabei. In jede sich bietende Lücke wird bedingungslos hinein gestoßen. Sie kennen keine Gnade, nehmen keine Rücksicht auf Schwächere, nein – auf andere. Der Verbrauch ihres Firmenwagens spielt keine Rolle. Sie bekommen es ohnenhin bezahlt. Auf dem Weg ins Büro wird dann schon mal der eine oder andere Bordsein mitgenommen und beim Tanken fließt SuperPlus-VPower-Ultimate in den Tank ihres Flottendiesels. Frei nach dem Motto: Für mich nur das Beste.

Kraftstoffsparquote: _NullKommaNull.

Fahrspaßquote: _Stimmungsabhängig variabel zwischen Stinkefinger  und Froschgrinsen.

Handhabung: Nicht zur morgendlichen und abendlichen Rushhour durch die Metropolen der Republik fahren. Falls das unvermeidbar ist: Entweder eine heiße Beifahrerin besorgen – dann sind die Herrschaften auf einmal ganz zahm – oder mal so richtig schön den BMW-Assi-Fahrer  rau.


 

Die AutoJustizBeamten.

Oder auch die Typen, die andere erziehen wollen weil sie ohne Auto gesichtslos sind. Und ihre Angst vorm Autofahren mit Agression kompensieren. Es sind die Reißverschluss-Verweigerer und Mittelspurschleicher, Stau-Spur-Wechsler, Rechtsblinker und Linksabbieger. Sie fahren extra dicht auf und extra dicht an Bordsteine, dass sich ja keine Roller oder Fahrradfahrer an ihnen vorbeimogeln. Sie bleiben an grünen Ampeln stehen, warten bis sie gelb ist um dann los zu fahren. Nur wehe dem, es geht auf die Autobahn. Sie sind der Meinung, dass 98 km/h völlig genügen, um links oder in der Mitte zu fahren. Die Fahrspur wählen sie frei nach GutDingen. Schließlich kennen sie es aus der Stadt, wo sie 90% ihres trostlosen AutofahrerDaseins verbringen, auch nicht anders.

Kraftstoffsparquote: _Naja.

Fahrspaßquote: _Menschen ohne Spaß am Leben haben auch keine Freude am Fahren.

Handhabung: Innerstädtisch möglichst weiträumig umfahren. Und filmen. Und danach anzeigen. Auf der Autobahn ist rechst überholen eigentlich verboten. An diesen Blindschleichern rauscht man jedoch so schnell vorbei, dass wieder sie selbst noch die Polizei etwas davon mitbekommen. s hängen lassen: dicht auffahren, inflationär lichthupen, sich vulgärer Gesten bedienen. Wieviel Platz dann auf einmal ist…


 

Die ÖkoAktivisten.

Oder auch: Der Normverbrauch kann mich mal. Ich mach´s dir zwei Liter drunter. Sie sind der eigentliche Grund, warum die Erde überhaupt noch existiert. Ihr Jahres CO2-Ausstoß im Straßenverkehr ist so gering, dass China getrost immer weiter die Flüsse rot färben kann. Vollgas-Orgien sind diesen Fahrer/-innen so fremd wie ein Stadtteil außerhalb vom Prenzlauer Berg. Und da fängt der Spaß schon an. Wenn ein Toyota Prius mit Berliner Kennzeichen kein Taxi ist: klemmt euch dahinter und eure Tankreserve reicht noch für den Tagesausflug an die Ostsee.

Kraftstoffsparquote: _Das Auto singt von allein den EarthSong.

Fahrspaßquote: _Von A nach B fahren. Das reicht schon.

Handhabung: Wer es darauf anlegen und das Spritspar-Potential seines Wagens ausloten möchte, beobachtet jene ÖkoAktivisten und nimmt mit geschultem Auge ein paar verborgene Tricks wahr. Ob jetzt viel oder wenig gespart wird, ist nicht garantiert. Sicher ist nur, dass der Fahrspaß auf der Strecke bleibt.


 

Die FreudeFahrer.

Freude am Autofahren ohne schlechtes Gewissen gegenüber der eigenen Brieftasche und unser aller Umwelt zu kombinieren, stellt kein Hindernis dar. Mit dem richtigen Auto und einer angepassten Fahrweise diktiert der Gasfuß ein Grinsen ins Gesicht. Gerade auf langen Autobahnetappen ist es einfach, gleichmäßig zu Gleiten. Das Auto an die lange Leine legen. Immer weit vor die eigene Motorhaube schauen. Schauen, was die anderen machen. So ruft man das Potential des Wagens ab, die Tankanzeige scheint wie fest getackert. Eine Reichweite von über 1000 Kilometern steht im Bordcomputer. 6.8 Liter Diesel auf 100 km Verbrauch bei einem Schnitttempo von fast 130 Stundenkilometern. Ich liebe Statistiken. Und mit den gewonnen Kilometern kann dann noch eine gepflegte LandstraßenHatz auf der Hausstrecke in den Asphalt gebrannt werden.

Kraftstoffsparquote: _Der Tank ist immer noch voll. Wo geht´s als nächstes hin?

Fahrspaßquote: _:)

Handhabung: Einfach mal ausprobieren: Zurück lehnen, entspannt fahren. Andere Autos auf deren Fahrweise analysieren und antizipieren. Defensiv agieren. Das Gas lupfen, sobald es sich anbietet. Tempomat nutzen. Schaltung im höchsten Gang verweilen und einfach rollen lassen.


Der BMW 525d macht es vor: Wie Feude am Fahren funktioniert, ohne dass Ebbe in der Kasse herrscht. BMW hat erkannt, dass im Faktor Mensch das größte Einflusspotential am verbrauchsgünstigen Fahren steckt. Mit dem direkten Eingriff in die Kennlinie des Gaspedals und der optischen Visualiesierung heraus gefahrener Kilometer ist der ECOPro Modus die Erziehungsmaßnahme schlechthin. Wer ständig vor Augen geführt bekommt wie einfach es ist, mit der gleichen Menge Kraftstoff weiter zu fahren, erlebt eine andere Freude am Fahren – Die Freude am Weiterfahren. So simpel die Methode ist, so überzeugend ist das Ergebnis, so technisch brillant umgesetzt ist es im Detail. Da wird der Fahrerlebnisschalter seinem Namen gerecht. Noch eine Schublade. Aber eine, die passt.

Wie das geht? www.hertz.de

BMW 525d
218 PS – 8 Gang-ZF-Automatik
233 Stundenkilometer
6.8 Liter Diesel/100km bei 130 km/h Schnittgeschwindigkeit
Fahrerlebnisschalter ECOPro-, Comfort-, SportModus
Leder Dakota
Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht
Navigation Professional
Schilderkamera
Panorama-Glasdach

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