_Ins Blaue. Diesmal in Schwarz.

Ein Fußballturnier par Excellence und voll deluxe. Drei Nächte.Nächte.Nächte. Die werden sollten, wie wir es uns besser nicht hätten erträumen können. Eine Variation der Eindrücke unterm Himmel der Hauptstadt. Es regnet zwar aber die Luft flimmert vor Erwartung vor dem, was da noch kommen mag. Eine Symbiose der Fußballkunst und Feierei in Reinkultur. Es schmeckt.riecht.fühlt.hört.sieht einfach gigantisch gut.fein.laut an.herrlich aus. Zig Anekdoten zum Erzählen für unsere potentiellen Enkel. Gesprächsstoff für dreihundertzwanzig Jahre. Auftaktveranstaltung in Düsseldorf: Auto abholen. Der Mike.Tyson.Gedächtnis.VIP.Viano von Mercedes stellt die ultimative Basis für vorzügliche Schandtaten und Idiotika. Das sind wahrscheinlich Medikamente zum Einnehmen und Hirn abschalten. Ich habe davon gehört. Na dann: Wohl dem, der seine paar Klamotten gepackt und der Gruppendynamik nicht abgeneigt

Los geht es mit gekochten Eiern, enden wird es mit Party Boy auf drei Raststätten. Das Auto ist so groß wie es sich für eine eklatante 6er Fußballmannschaft gehört. Der siebte Platz ist ohnehin für eine Kiste reinsten Gerstensafts reserviert. Eine Vollbesetzung wäre also durchaus nicht wünschenswert gewesen. Aber Potential ist genügend vorhanden. Als die gute Dame bei der Autovermietung uns den Schlüssel für das Wägelchen in die Hand drückt, gehen wir in die Tiefgarage in der Erwartung, einen weißen Transporter vorzufinden. Was uns erwartet: „Herr Jost, ihr Suttle-Service steht für sie bereit.“ BÄM! Schwarz wie die Nacht und großzügigst einladend im Innern. Schönes, weiches, warmes Leder. Spürst du es?

Eine rasende schwarze Schrankwand von einem Van auf der Suche nach Nummernschildern, die frivol wie zusammenhangslos in der Gegend herumfahren.  HO:T.BI:ER.MI:LF, Die Fahrer der Autos mit eben diesen Nummernschildern passen dann doch garnicht dazu. Ältere Herren gehobeneren Alters mit dem Hang zur Selbstironie. Sie wissen es genau und grinsen vor sich hin, als wir überholen und daneben anfangen, ihnen zuzujubeln. Sie finden es scharf. Oder was weiß ich. In jedem Fall machen sie und wir uns einen harten Spaß draus. Ja man, endlich wieder Sechzehn, so dass du darüber wieder lachen kannst.

Bei der Auslosung im Tube auf der Friedrichstraße gehen unsere Hoffnungen konform einher. Bitte nicht Yeditepe (und sie heißen nicht umsonst Yedi…Meister Joda Soccer mamamia!) und bitte keine Siebener-Gruppe. Nun. Leider nein, leider gar nicht. Gruppe A wird also eine Gruppe mit sieben Mannschaften. Einer aus Istanbul und einer aus…“der Stadt des diesjährigen Grand Prix Gastgebers…MD.H Düsseldorf. NEIN!VERDAMMT!SO EINE VERF****…Egal. Davon mal abgesehen wird Lena das Ding schon schaukeln. Fußball.Technisch ist dann am nächsten Morgen in der Halle nicht viel zu holen. Keine Ausreden: Wir sind einfach zu wenige und die Verletzungen zollen ihren Tribut. Mit verbleibenden drei Spielern ist das Turnier für uns gelaufen. Tschüss, Feierabend. Feier-Abend.

Die zweite Nacht dagegen ein Schmaus in Saus und Braus. Feuerwehr.Attacke.Halleluja. Kurzfassung: Pizza bestellen, zu Fuß ins Asphalt dackeln (Unterwegs steht ein Camaro an der Ampel. Er bollert und fährt auf den Hinterläufen los, heilige Reifenspur). Im Asphalt keine Lust, eine Flasche zu bezahlen. Vom Tisch aufstehen. Feiern. Tanzen.  Kaboom. Halb Sieben Uhr morgens. Nach draußen zur Friedrichstraße. Frische Luft wie ein Schlag ins Gesicht. Anton springt gegen Bär, „Anton, Fahrrad!“ Sparkassenfenster. Taxifahrer der gleiche (nicht derselbe) wie gestern Nacht. Döner. Schlafen.

Zweiter Turniertag. Sie rechnen schon nicht mehr mit uns. Doch Totgesagte leben länger. Bei KFC wird gestärkt und die ganze Sache von hinten betrachtet. Dann kommt Nihat. Elfmeterkiller. Flasche angesetzt, leer gezischt, Ball ins Netz gedroschen, eine Runde weiter, um dreißig Leute bekannter. Es geht um Wurst und einen Kasten. Verlieren wir leider. Erneut. Aber unsere Ehre ist wieder da. Nächstes Jahr muss sportiv definitv mehr laufen. In der dritten Nacht wird es voll. Das Felix ist völlig überfüllt und damit überflüssig, Mit dem Taxi ins Ballhaus. Tanzen. Dann die zwei letzten CurryKrakauer vertilgen, die die gute Frau noch auf dem Grill hat. Uns wird schlecht. Auf der Oranienburger werden wir „Schlümmel“ gefragt, ob wir nicht Lust hätten. Schon, aber nicht auf dich. Wette verloren. Was soll das? Wer zum Henker soll denn das ahnen? Es steht V8 am S5, warum sollte dann ein V6 drin sein? Weil ich das sage. Junge!

Was soll ich weiter herum lamentieren? Es ist einfach nur wiederholenswert. Legendär. Groß. Das Erlebnis schlechthin. Und ganz besonders die kleinen Nebensächlichkeiten sind so Narben schlagend, dass sie schwerwiegend in der Großhirnrinde gespeichert werden. Auf alle Zeit als potent.positiver Eindruck. Als harte Hinterlassenschaft. Einfach enorm. MD.H @ CDP 2012 ist gebongt und gebucht.

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